22. Juli 2022

ROTWILD Insights: Lars Buculie

Lars Buculie absolviert zurzeit eine kaufmännische Lehre bei ROTWILD. Für den Siebzehnjährigen bedeutet das – wie für viele junge Leute – den nächsten Lebensschritt. Im Interview verrät er, warum er sich für die Ausbildung entschieden hat, wie abwechslungsreich sein Job ist und warum er das eMTB gegenüber einem konventionellen Mountainbike den Vorzug gibt.

Was hat dich motiviert, gleich nach der Schule eine Lehre zu beginnen?

Nach meinem Abschluss wollte ich direkt anfangen zu arbeiten und mein eigenes Geld zu verdienen. In der Realschule hatten wir die gängigen Praktika. Die habe ich schon bei ROTWILD gemacht. Da lag der Gedanke nah, auch die Ausbildung bei der ADP Engineering GmbH zu absolvieren. Ganz ehrlich? Mich haben natürlich auch die ganzen Dinge rund um die coolen Bikes gereizt. Das finde ich toll: eine solide Ausbildung zu starten und dabei mit Artikeln zu tun zu haben, die man selbst liebt.

Schon während seines Praktikums bei ROTWILD hatte Lars Einblicke in die Service Abläufe erhalten. Dies erleichtert ihm die Bearbeitung von Anfragen.

Was war denn in den Praktika deine Aufgabe?

Während der Praktika habe ich ganz unterschiedliche Aufgaben kennengelernt. Das ging vom Verpacken von Bikes über Einblicke ins Engineering und den Vertrieb bis hin zum Vorbereiten von Bestellungen im Onlineshop. Insgesamt bekam ich so einen ganz guten Eindruck vom Unternehmen ADP und der Eigenmarke ROTWILD und einige interessante Blicke hinter die Kulissen.

Wieso hat dich eine Ausbildung bei ROTWILD so sehr interessiert?

Ich glaube, man lernt bei Dingen ganz gut dazu, die man kennt und mag. Lernen für die Praxis ist das, worum es in der Ausbildung geht. Die Marke und die Leute, die hinter ihr stehen und deren Prozesse, kannte ich aus den Praktika. Ich habe mich hier daher schnell Zuhause gefühlt. Wir machen das alles für den Kunden, der unsere Bikes toll findet. Daher hat mich auch der Kontakt zum Handel und die Endverbraucher sehr gereizt.

Den Umgang mit Kundenanfragen, Produktregistrierungen und vielen Aufgaben rund um den Online-Shop lernt Lars im Rahmen seiner Ausbildung.

Dein erstes Ausbildungsjahr ist fast rum. Was sind deine bisherigen Aufgaben?

Ich lerne ja einen kaufmännischen Beruf. Diese Aspekte finden sich in allen Bereichen im Unternehmen wieder: im Vertrieb, im Marketing, aber auch im Einkauf, der Produktionsplanung oder dem Service. Da steckt überall Organisation dahinter, die kaufmännisches Know-How erfordert. Deshalb durchlaufe ich alle Abteilungen. Im Vertrieb kümmere ich mich zum Beispiel um Kundenanfragen oder Produktregistrierungen. Das Marketing unterstütze ich bei der Pflege des Onlineshops.

Was sind für Dich denn Herausforderungen in der Ausbildung?

Eine Ausbildung ist krass anders als die Schule. Klar ist die Berufsschule ein wichtiger Baustein und man kann sich vorstellen, wie es da so ist. Bei der praktischen Arbeit im Unternehmen ist man gleich Teil eines Teams. Bei ROTWILD übernehmen die Azubis von Anfang an Aufgaben, die richtig gelöst werden müssen, weil sie zu einem Prozess gehören. Das habe ich natürlich alles gezeigt bekommen. Dann hatte ich aber auch die Verantwortung für meine Aufgaben. Das ist eine Umstellung, an der ich immer weiterwachse. Wenn ich zum Beispiel die Frage eines Endkunden alleine lösen kann, ist das ein schöner Erfolg.

Wichtige Rückfragen zu stellen, gehört zur Arbeitsroutine, zum Beispiel was es beim Versand von Akkus zu beachten gibt.

Auch wenn du noch am Anfang deiner Ausbildung stehst, hast du schon eine Vorstellung davon, wie es nach der Abschlussprüfung für dich weitergehen soll?

Am liebsten bei ROTWILD. Gerne würde ich hier im Vertrieb arbeiten. Die Arbeit mit den Kollegen macht mir großen Spaß und auch die Bikebranche ist ein spannendes Umfeld, in dem ich noch viel lernen und erleben kann.

Was gibt es bei Lagerhaltung und Finanzen zu beachten? In der Ausbildung werden Prozesse und Zusammenhänge immer wieder miteinander besprochen.

Wie bist du zum Mountainbiken gekommen?

Über meine Freunde. Einige von ihnen sind Enduro gefahren und haben mich dann irgendwann mit auf die Trails genommen. Das hat mir auf Anhieb Spaß gemacht. Wobei ich zu der Zeit noch mit einem einfachen Hardtail unterwegs war. So richtig auf den Geschmack bin ich dann durch meinen Vater gekommen. Er arbeitet selbst in der Fahrradbranche und hat über das Wochenende immer mal wieder Bikes zum Testen mitgebracht. Auf denen konnte ich dann durch den Wald fetzen. Leider habe ich aktuell nicht mehr so viel Zeit zum Biken.

Für Lars ist das R.E375 klarer Favorit unter den aktuellen ROTWILD Bikes.

Zum Abschluss: Fünf Fragen

1. Zu deinen persönlichen Bike-Vorlieben: Downhill oder Uphill? 

Ganz klar Downhill. Ich liebe die Geschwindigkeit und den Adrenalinkick, den du beim Biken mit viel Speed erlebst. 

2. Fully oder Hardtail? 

Fully, meine Zeit auf dem Hardtail habe ich schon lange hinter mir gelassen. 

3. E-Bike oder konventionell? 

Hier würde ich mich immer fürs E-Bike entscheiden. Es macht auf dem Trail einfach mehr Spaß, da du insgesamt viel schneller unterwegs sein kannst und nach langsamen Passagen blitzschnell wieder auf deine Top-Geschwindigkeit kommst. 

4. Dein Lieblingsbike aus der ROTWILD-Kollektion? 

Ganz klar das R.E375, das Bike liegt super auf den Trails und fordert dich bei jedem Ride immer wieder aufs Neue heraus.

5. Wo fährst du am Liebsten? 

Hier in der Gegend rund um Darmstadt und Dieburg. Also am Frankenstein, Otzberg und in Roßdorf.