Mit ausgezeichnetem Design – das ROTWILD R.R275 X
Das R.R275 X hat den IF-Designaward 2024 gewonnen. Das ROTWILD Gravelbike mit eAssist konnte die Juroren in der Produktkategorie „Fahrräder“ überzeugen. Die Formgebung hat die Designagentur ARTEFAKT aus Darmstadt entworfen und gemeinsam mit unseren Ingenieuren in 18 Monaten in intensiven Diskussionen über Zeichnungen, 3D-Drucke und Fahrversuchsträger in ein serienreifes Bike übertragen. Dieses ist für uns eine Premiere, da wir mit ihm das Segment „Road“ zum ersten Mal elektrifiziert erschließen. Es ist aber auch eine Reminiszenz an die Wurzeln der Marke im Wettkampfsport. Das „R“ steht dabei für „Race“. Der Fokus liegt auf der Eigenleistung des Fahrers und dessen Streben, Kilometer um Kilometer schneller zu werden. Als flexibles Allroad-Bike – das „X“ verdeutlicht es – scheut das R.R275 X aber die Abzweigung auf den Schotter nicht. Das Design mit seinem hohen Grad an Integration von Funktionalität ist dabei ganz klar als eines zu bezeichnen: radikal.
Das Design des R.R275 X provoziert
„Jetzt waren wir mal mutig“, sagt Tomas Fiegl, CEO von ARTEFAKT mit einem Augenzwinkern und einem Hauch von Selbstironie. Die Arbeiten der Designagentur sind immer vom Prinzip der „Shaping Identity“ geprägt und per se ein besonderes Statement. Sie sollen wortwörtlich einen Schatten werfen, an dem man die Einzigartigkeit eines Designs auf den ersten Blick erkennen kann. „Das war auch in unserer Arbeit für das ROTWILD R.R275 X so. Unser Ziel war es, für diese starke Premiummarke ein Signature Design zu entwerfen, das dem Modell im Wettbewerbsumfeld eine herausragende Position zukommen lässt“, sagt er. „Die Auszeichnung ist eine Bestätigung für die Weitsicht, das ROTWILD R.R275 X aus einem radikalen Ansatz heraus zu entwickeln, mit dem Mainstream zu brechen und mit einer gewissen Risikobereitschaft vor einer internationalen Jury zu vertreten.“ „Wir freuen uns sehr, dass dieser Ansatz belohnt wurde“, ergänzt ROTWILD Geschäftsführer Peter Schlitt. „Mit unserem neuen Gravelbike nehmen wir einen Entwicklungsansatz wieder auf, dessen Aushängeschild vor vielen Jahren das R.S1 CX war. Leicht wie ein Rennrad, robust wie ein Mountainbike, war dieses Modell ein Spezialist für Asphalt, aber auch Trails abseits der Straße“, ergänzt Peter Schlitt. „Das sind Attribute, die auch das R.R275 X auszeichnen. Wir wollen bei unserem Wiedereintritt in dieses Marktsegment von Anfang an ein Statement setzen und polarisieren. Das radikale Rahmendesign, die innovative Lichtintegration und das Konzept des eAssist, das die Eigenleistung des Fahrers in den Mittelpunkt stellt, sind hierbei wesentliche Faktoren. Der iF Design Award für das R.R275 X bestätigt diesen Ansatz, den wir mit dem überragenden Design-Know-how von ARTEFAKT Wirklichkeit werden ließen.“
Den Designprozess zum R.R275 X beschreiben wir hier genauer.
Das R.R275 X punktet über dem Durchschnitt
Der iF Design Award ehrt seit 1954 jährlich besondere Leistungen im Bereich Design. Mittlerweile umfasst der Wettbewerb neun Disziplinen, zu denen unter anderem Produktdesign, Kommunikationsdesign oder Architektur gehören. Das „iF“ umreißt die globale Einordnung und steht heute für „International Forum“. So erreichten die Juroren in der aktuellen Runde über 10.000 Einsendungen, aus 72 Ländern. Drei Juroren nahmen in diesem Prozess in der Kategorie Fahrrad unser R.R275 X mit seinen klaren Linien, den integrierten Systemkomponenten und dem rennsportorientierten Erscheinungsbild unter die Lupe. Fünf Kriterien – Differenzierung, Einfluss, Idee, Funktion und Form – gaben dabei die Richtung in der Fragestellung für die In-Augenscheinnahme vor. Warum ist das relevant? Wieso funktioniert es? Wie spricht es die Zielgruppe an? Das sind nur einige Fragen, auf die Jury eine Antwort finden musste. In allen Bereichen lagen wir mit dem R.R275 X über dem Durchschnitt, wobei wir beim Thema „Form“ die volle Punktzahl erhielten. Mit dem Bike ist es ARTEFAKT und ROTWILD gelungen, die additiven Elemente am Bike zu reduzieren und eine cleane Optik zu schaffen. Wesentliches Element ist das langgezogene Oberrohr. Mit der Integration des TQ HPR 50-Motors und dem Akku in das Unterrohr konnten die Designer auf dem Konzept des eAssist im R.X275 aufbauen und dem Gravelbike eine ganz besondere Note verleihen.