21. März 2024

"Für All Mountaineers" – das ROTWILD R.X1000 im Test der Mountainbike

Das Fachmagazin Mountainbike hat unser neues R.X1000 getestet. Redakteur Chris Pauls war mit dem All Mountain Bike in der Ausstattungsvariante ULTRA unterwegs. Zwischen den Zeilen seiner ersten Ausführungen kann man herauslesen: Er konnte den Test unseres Modells in der Serienreife gar nicht erwarten. Waren doch von der ersten Präsentation auf der Eurobike 2023 in Frankfurt bis zu seiner aktuellen Ausfahrt ein paar Monate vergangen. Für ihn ist das Bike ganz klar ein Modell für das Bergige.

Das R.X1000 ist eine innovative Weiterentwicklung

Der Redakteur definiert das R.X1000 als eMTB, das All-Mountaineers anspreche und „sich in allen Bergen zu Hause fühlen“ sollte. Chris Pauls macht das an den 150 mm Federweg in der Federgabel fest. Das ist in der Tat ein Wert, der das Bike – gemessen an aktuell gültigen Standards - im entsprechenden Segment verortet. Für ihn sticht der Rahmen aus Vollcarbon hervor. Dieser orientiere sich am R.X750. Dieses All Mountain definierte mit seiner Geometrie, dem satten Fahrwerk, einem starken Motor und großem Akku einen besonderen Einsatzbereich. Die Rider machen sich auf lange Touren im Gebirge mit vielen Höhenmetern auf. Das R.X1000 führt diesen Gedanken nun in optimierter Form fort. Daher übernimmt das R.X1000 die Geometrie des Vorgängermodells, mit einem Lenkwinkel von 66 Grad und einem Reach von 468 mm für Rahmengröße L. Diese sei „nicht besonders modern, aber angenehm und bewährt“. Das zahle gerade auf den Aspekt der Tourenorientierung ein und biete viel Platz für den Fahrer. Gerade die „wuchtige Optik des Oberrohrs“ sorge „für ein sicheres und erhabenes Gefühl.“

Ein starkes Element des Vollcarbonrahmens im R.X1000: Das bullige Oberrohr sorgt für Stabilität und ist ein energisches optisches Statement.

Das R.X1000 ist ein Werkzeug für viele Aufgaben

Für den Tester machen die Allround-Fähigkeiten einen wichtigen Faktor des Bikes aus. So verortet es die Mountainbike im Sektor Handling genau in der Mitte zwischen Verspieltheit und Laufruhe. Das Fahrwerk tendiere auf einer Skala zwischen einer straffen und einer komfortablen Ausrichtung zur letzteren. Das R.X1000 sei durchaus wendig auf dem Trail. Zudem verleihe „die gelungene Reifenwahl“ dem Bike den „nötigen Grip und Traktion“. Ab Werk ist das Bike mit den Schwalbe Reifen Magic Mary und Hans Dampf ausgestattet.

Den kompletten Testbericht aus der Mountainbike liest du in der Printausgabe 4/2024.

Die Gesamtkomposition von Fahrwerk und Geometrie macht das R.X1000 zu einem Allrounder – mit Stabilität an kniffligen Stellen und Laufruhe in schnellen Passagen.

Die Motor-Getriebe-Einheit als besondere Charakteristik des Bikes

Ein wichtiger Faktor für Chris Pauls war der Test der Motor.Gearbox.Unit – kurz MGU – von Pinion in Serienreife. Auch das machte die Wartezeit, bis unser Testbike zur Verfügung stand, für ihn besonders spannend. Faktoren wie Wartungsarmut, geschütztes Gehäuse für Motor und Getriebe und ein zentraler Schwerpunkt in der Mitte des Bikes untermauerten von Beginn an die positiven Reaktionen auf die Innovation der Schwaben. Der Tester stellt nun fest: Die Sprünge zwischen den einzelnen Gängen seien „fein abgestuft“. Die Motorleistung mit 85 Nm Drehmoment überzeugt ihn: „Durchzugsstark und dynamisch geht es in technischem Gelände zur Sache.“ Alleine die Geräusche des Motors beurteilt auch Chris Pauls als „stark hörbar“. Eine Sache, die zum Glück immer nah am subjektiven Empfinden orientiert ist.

Weltneuheit auf der Eurobike 2023, nun bei ROTWILD in Serie – die MGU von Pinion

Das Fazit von Chris Pauls

Das Urteil des Redakteurs fällt sehr gut aus. Was uns freut. „Was bei Autos der Porsche, ist ein Rotwild unter den E-Bikes“, meint Chris Pauls. Was für eine besondere Exklusivität stehe. Diese orientiert sich für uns vor allem an Faktoren wie: langjährige Erfahrung deutschen Ingenieurswesens, Affinität zum Mountainbikesport und Fokus auf ambitionierte Rider, hohe Wertigkeit und Praktikabilität in den Einsatzbereichen, auf die wir unsere einzelnen Modelle jeweils ausrichten. So bekomme der Fahrer ein Bike, „das sich auf langen Touren und alpinen Geländeritten von seiner souveränen Seite zeigt“..

Umfassende Informationen zum R.X1000 in der Ausstattungsvariante ULTRA findest du hier.

Das Display von FIT ist die Schaltzentrale des R.X1000. Es zeigt die Unterstützungsstufen, Gangwahl, Akkustand und vieles mehr an.