10. August 2026

Das R.EX PRO schnell und mit eigenem Charakter

E-Mountainbikes mit Avinox-Antrieb haben in der Szene für große Aufmerksamkeit gesorgt. Wie gut der Motor auf dem Trail überzeugt, wollte das MountainBIKE Magazin herausfinden und schickte vier Bikes in den Vergleichstest. Das Ergebnis? In der Ausgabe 06-2026 attestiert das Magazin dem ROTWILD R.EX PRO das Urteil „Sehr Gut“. Die Testcrew zeigt sich begeistert von der durchdachten Konzeption des Bikes, das sich „auf sehr hohem Niveau fahren“ lässt und dank innovativer Details eine beeindruckende Performance abliefert.

Besonders hervorgehoben wird IPU mit der technisch meisterhaften Akkulösung: „Einzigartig am ROTWILD ist der eigens entwickelte Akku: Als erster Hersteller weltweit setzt ROTWILD an einem DJI-Bike auf einen eigenen Akku. Er ist, typisch ROTWILD, seitlich entnehmbar und bietet stolze 864 Wh, also mehr als die große DJI-Batterie (800 Wh).“ Diese clevere Konstruktion ermöglicht nicht nur eine große Reichweite, sondern auch eine besonders schnelle und einfache Entnahme mit dem Push+ Button – ein entscheidender Vorteil im Handling.

Powerpaket Benchmark: als einziger Hersteller kombiniert ROTWILD den Avinox Motor mit einem eigen entwickelten und entnehmbaren 864 Wh Akku und neuester Zelltechnologie. Die individuelle Anordnung der Zellen ermöglicht eine einzigartig kompakte Bauform des Akkus und die Verwendung des Quick Release Push+ Entnahmemechanismus. Das Carbon-Gehäuse spart deutlich Gewicht und ein zusätzliches Cover.

Der kraftvolle Avinox-Motor in Kombination mit einer durchdachten, modernen Geometrie sorgt für größtmöglichen Fahrspaß. Diese einfache Rechnung geht im R.EX PRO hervorragend auf: „Die Geometrie ist modern gewählt und via drehbarer Steuersatzschalen anpassbar: Ab Werk misst der Lenkwinkel 64 Grad, der Sitzwinkel recht steile 78 Grad.“ Diese Werte sorgen für ein ausgewogenes Fahrverhalten, das sowohl bergauf als auch bergab überzeugt, und an eigene Vorlieben anpassbar ist.

Der Avinox M1.24 Motor sorgt für viel Leistungsentwicklung auf kleinem Raum. Der äußerst kompakte Antrieb entwickelt ein hohes Drehmoment und besitzt einen Boost-Modus, der eine maximale Leistung von 1.000 W erzeugen kann. Mit einer Nennleistung von 250 W liefert der Motor ein kontinuierliches Drehmoment bis zu 105 Nm, im Boost Modus sogar bis zu 120 Nm.

Vom ersten Moment an auf dem Trail positiv beeindruckt

Schon der erste Fahreindruck klingt vielversprechend. Die MountainBIKE-Redaktion schreibt: „Obwohl die Geometrie etwas anderes vermuten lässt, fühlt sich das ROTWILD beim Aufsatteln nicht sonderlich lang an: Schon auf dem ersten Kurventrail findet man sich super auf dem Rad ein, das kompakte Heck lässt sich adrett durch Nadelöhre drücken.“ Das R.EX agiert agil und präzise, das kommt besonders in anspruchsvollem Gelände zum Tragen.

Die neueste Eight-Pins Sattelstütze fügt sich formschön ins Rahmendesign ein und bietet bis zu 228 mm Verstellweg (in Größe XL).

Fahrwerk auf Weltcup-Niveau

Was auf den härtesten Enduro-Rennstrecken im Weltcup erprobt wurde, bewährt sich hier serienreif im Test: „Das Rad ist sehr exakt führbar, das Fahrwerk stellt eine gute Portion Gegendruck bereit. Generell fördert und fordert es den sportiven Fahrstil; der Rahmen ist subjektiv von der steiferen Sorte, was exakte Fahrmanöver möglich macht. Hier spürt man förmlich die Entwicklungsarbeit mit dem hauseigenen Rennteam heraus.“

Auch die Fahreigenschaften in steilen Anstiegen und auf anspruchsvollen Trails überzeugen auf ganzer Linie: „Das ROTWILD steht stabil im Federweg, geizt gleichzeitig nicht mit Rückmeldung des eher straff abgestimmten Fahrwerks. Auch Uphill-Trails beherrscht das R.EX: Wird es in Kurven eng, kann man es spielerisch aufs Heck bringen und die Front so rasch platzieren. Der Hinterbau klebt sich förmlich an den Untergrund und generiert trotz eher kompakter Kettenstreben viel Grip.“

Der Motor sorgt für ein einmaliges Fahrgefühl: „In Kombination mit dem bärenstarken Avinox-Aggregat fliegt man, speziell im Boost-Modus, der die volle Leistung entfesselt, Mitfahrern auf anderen Antriebssystemen quasi davon.“

Unverkennbarer Hinterbau: das große Volumen der Carbon-Schwinge im Elevated Box Design sorgt für eine symmetrische Steifigkeitsperformance. Dabei wandert die Querstrebe zwischen den beiden Kettenstreben mit nach oben und gibt so dem Hinterrad viel Reifenfreiheit. Zudem wird das Kettenschlagen effektiv vermieden.

Fazit: Ein echter Gewinner

Zusammenfassend überzeugt das ROTWILD R.EX PRO im Vergleichstest mit seiner einzigartigen Kombination aus innovativer Technik, durchdachter Geometrie und beeindruckender Performance. Zu Recht erhält es das Testurteil „Sehr Gut“.

Den gesamten Test gibt es nachzulesen im Magazin MountainBIKE 06-2026.
Alle Infos zum R.EX PRO findest Du hier! 

Das Beste aus zwei Welten: Der weiter nach vorne und oben verlegte Schwingendrehpunkt kombiniert die Vorteile eines klassischen Viergelenker-Hinterbaus mit denen eines High-Pivot-Setups. Ohne dass sich die Kettenstrebenlänge beim Einfedern zu stark verändert, haben wir optimierte Anti-Rise und Anti-Squat-Werte realisiert. Ergebnis ist ein sehr aktives, stabil im Federweg stehendes 150 mm Fahrwerk.