16 Minuten für länger anhaltenden Fahrspaß
Für eine schnelle Reinigung des Bikes braucht man nicht viel: Wasser aus dem Schlauch oder einem Eimer, einen Schwamm, einen Lappen für die Entfernung von grobem Schmutz und ein sauberes Mikrofasertuch. Der Akku verbleibt im Bike, um das Eindringen von Feuchtigkeit und Korrosion zu verhindern. Der Deckel der Ladebuchse bleibt ebenso drauf. „Den Deckel nehmen wir nach der Reinigung ab, damit die Buchse austrocknen kann und die Kontakte nicht korrodieren“, erklärt Fedor Schipulin. Anders ist das mit abnehmbaren Displays. Diese sollte der Rider entfernen und mit einem Microfasertuch abwischen. Umweltverträgliche Pflegemittel erleichtern das Reinigen ungemein. Hierzu gehören Bikereiniger für Rahmen und Laufräder und spezielle Produkte zum Säubern von Kette, Kassette und Antrieb. Kettenöle runden das Wohlfühlprogramm ab.
Die ROTWILD Experten haben mit Produkten von Muc Off sehr gute Erfahrungen gemacht. Hier liest Du, welche Mittel dabei zum Einsatz kommen.
Schritt 1: das Waschen in 3 Minuten
Zuerst muss der grobe Dreck runter. Dieser ist oftmals schon angetrocknet, kann aber leicht manuell entfernt werden. Am komfortabelsten gelingt das mit einem Wasserschlauch, mit dem man das Bike und den Antrieb komplett abspritzt. „Wir müssen hier ganz klar sagen, dass das liebevoll und soft geschehen muss“, sagt Fedor Schipulin. „Der Einsatz eines Hochdruckreiniger ist ein absolutes No-Go. Dabei kann Wasser in die Lagerungen von Motor, Naben oder Hinterbauten eindringen.“ Wer kein fließendes Wasser zu Hand hat, kann auch einen feuchten Schwamm, einen Lappen oder eine weiche Bürste verwenden. Wo allein der Wasserstrahl nicht ausreicht, muss man eben kurz mit der Hand nachhelfen.
Schritt 2: Reiniger einsetzen
Was für den Mensch Duschgel und Shampoo sind, sind für das Fahrrad die passenden Reiniger. Wir empfehlen zwei verschiedene: einen für den Rahmen, einen für Antrieb und Kette. Letzterer lässt sich gut dosiert auf die entsprechenden Teile auftragen und löst Fett und Dreckablagerungen wirksamer. Die Anwendung ist in beiden Fällen simpel: einfach aufsprühen. Was hier Zeit kostet, aber keine eigene Tätigkeit verlangt, ist das Einwirken der Mittel. Für den Schritt braucht man summa summarum 5 Minuten.
Schritt 3: Nochmal „Wasser marsch!“
Nun mit Wasserschlauch oder Schwamm und Eimer das komplette Rad abwaschen und so den Reiniger entfernen. Auch die Kette mit einem alten Lappen trockenreiben. Zum Abwischen des Rahmens verwendet man am besten ein Mikrofasertuch oder einen sauberen, weichen Lappen. Das verhindert ein Verkratzen der Oberfläche. Der Schritt kostet selbst noch einmal 5 Minuten.
Schritt 4: die Kette ölen
Zuletzt wird noch rasch der Antrieb geschmiert. Das schützt die Kette vor dem Rosten, und das Bike ist für die nächste Ausfahrt wieder einsatzbereit. Hierzu wird Kettenöl dünn auf die Innenseite der Kette auftragen. Damit sich das Öl gleichmäßig auf den gesamten Antrieb verteilt, dreht man an der Kurbel und schaltet alle Gänge einmal durch.
„Nach kurzer Einwirkzeit wische ich das überschüssige Öl mit einem sauberen Lappen von der Kette. Im ganzen Reinigungsprozess ist das der behutsamste Schritt“, so Fedor Schipulin. Dieser braucht nochmals etwa 3 Minuten. Womit alles nach rund 16 Minuten erledigt sein sollte. Was natürlich immer auch vom Grad der Verschmutzung und der eigenen Liebe zum Pflegedetail abhängt."