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Tipps für die optimale Mountainbike-Beleuchtung

Die Möglichkeiten sein E-MTB mit Lichtanlagen auszurüsten sind vielfältig. Dabei wird die passende Lampe vom tatsächlichen Einsatzzweck bestimmt. Wir geben einen Überblick, für welche Fahrsituation die unterschiedlichen Scheinwerfer optimal geeignet sind.

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Möglichkeiten beim Mountainbike nicht im Dunkeln zu tappen: fest verbaute Lampen, abnehmbare Lichtanlagen und Helmlampen.

Vor- und Nachteile von fest verbauten Scheinwerfern am E-MTB

Unter fest verbauten Lampen versteht man Scheinwerfer, die direkt von der Batterie des E-Mountainbikes gespeist werden.

Vorteile:

  • Ein fest verbautes Licht garantiert in den unterschiedlichsten Situationen eine sehr gute Lichtausbeute.
  • Stets hohe und stabile Stromzufuhr aus dem E-Bike Akku. Diese ist auch dann noch gewährleistet, wenn das Motorsystem keine Unterstützung mehr bietet.

Nachteile:

  • Permanent verbautes Zubehör am Cockpit, das für ein Mehrgewicht an hoher, beweglicher Position sorgt. Das kann sich je nach Gewicht negativ auf das Bikehandling auswirken.
  • Durch die exponierte Position am Lenker ist die Lichtanlage bei Stürzen anfällig für Beschädigungen.
  • Der Lichtkegel der Lampe folgt nur dem Lenkeinschlag. Kurven auf Trails werden so nur unzureichend ausgeleuchtet.

Wichtig: Da nicht alle Lampen automatisch für jedes E-MTB zugelassen sind, sollte man sich vor dem Nachrüsten einer fest verbauten Lampe unbedingt beim Fachhändler bzw. Bike/Motorenhersteller nach den für das jeweilige Bike freigegebenen Scheinwerfern erkundigen.

Vor- und Nachteile von abnehmbaren Lampen mit MonkeyLink

Die MonkeyLink Schnittstelle für E-MTB Scheinwerfer ist wohl derzeit die innovativste Art ein E-Mountainbike je nach Bedarf mit einer Frontlampe auszustatten.

Schnelle Montage mit MonkeyLink Click-Mechanismus, keine nachträgliche Verkabelung und Dank Terraflux Linse mit heller und gleichmäßiger Ausleuchtung - die Supernova Mini 2 ist derideale Frontscheinwerfer für die neuen ROTWILD Modelle. Foto: David Schultheiß

Vorteile:

  • Der Scheinwerfer lässt sich mit einem Handgriff montieren oder demontieren. Durch die Montage einer Supernova Mini 2 Lampe ist das Licht konform mit der StVZO.
  • Die Monkey Link Adapterfläche ist kaum sichtbar und voll ins Cockpit integriert und verkabelt. Ein Umbau für das Nachrüsten einer fest verkabelten Lenkerlampe ist somit nicht nötig.
  • Stets hohe und stabile Stromzufuhr aus dem E-Bike Akku. Diese ist auch dann noch gewährleistet, wenn das Motorsystem keine Unterstützung mehr bietet.
  • Die vollständige Integration und die Position der Lampe unter dem Lenker haben keine negativen Auswirkungen auf das Handling, wie es bei anderen am Lenker fest verbauten Scheinwerfern der Fall ist.
  • Keine zusätzlichen Anbauteile am Fahrrad welche die Optik des cleanen Cockpits stören.

Nachteile:

  • Lichtausbeute nicht extrem hoch.
  • Der Lichtkegel der Lampe folgt nur dem Lenkeinschlag. Kurven auf Trails werden so nur unzureichend ausgeleuchtet.

Hinweis: Da jede Lampe vom Bikehersteller nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG gesondert zugelassen werden muss, dürfen am MonkeyLink auch nur die vom Hersteller freigegebenen Lampenmodelle montiert werden. Für die aktuellen ROTWILD Modelle ist das die Supernova Mini 2.

Vor- und Nachteile von Helmlampen

Helmlampen haben keine StVZO-Zulassung. Deshalb macht ihre Verwundung nur im Gelände und bei Nightrides im Bikepark Sinn. Hier haben sie gegenüber Lenkerlampen auch deutliche Vorteile. Die erhöhte Lampenposition am Helm und die stärkere Leistung sorgen für eine gute Ausleuchtung des Trails. Dadurch, dass der Lichtkegel stets der Blickrichtung folgt, werden auch Äste oder andere Hindernisse in Kopfhöhe viel besser erkannt. Somit machen Helmlampen den nächtlichen Ausflug auf den Trail auch sicherer! Verantwortungsbewusste Mountainbiker halten sich natürlich an die lokalen Vorschriften und nehmen bei Nightrides insbesondere Rücksicht auf die Tierwelt und deren Rückzugs- und Ruheräume. 

Helmlampen folgen auf dem Trail immer der Blickrichtung, bedeuten aber mehr Gewicht auf dem Helm und sie sind nicht StVZO zugelassen.

Vorteile:

  • Je nach Modell bieten Helmlampen eine sehr hohe Lichtausbeute.
  • Durch die Montage der Lampe am Helm folgt der Lichtkegel stets der Blickrichtung.
  • Helmlampen bieten generell durch ihre erhöhte Position eine hohe Ausleuchtung, was vor allem bei Nightrides im Gelände wichtig ist.

Nachteile:

  • Helmlampen benötigen eine separate Stromversorgung.
  • Lampe und Akku sorgen für ein Mehrgewicht am Kopf.
  • Helmlampen haben keine StVZO-Zulassung, da sie durch die hohe Position und das Streulicht andere Verkehrsteilnehmer blenden.

Fazit:

Lichtsysteme wie die Supernova Mini 2 mit MonkeyLink Anbindung sind für alle Biker, die ihr E-Mountainbike auch im Alltag nutzen, die perfekten Begleiter, um auch bei Dunkelheit sicher von A nach B zu kommen. Auch wenn die Tour sich ungewollt verlängert hat und man in der Dämmerung die Heimreise antreten muss, bietet die unkomplizierte Montage der Lampe an der Monkey-Link Schnittstelle eine zuverlässige StVZO-zugelassene Lichtquelle. Ein "Clip-On" Rücklicht für die Sattelstütze gehört dann auch ins Gepäck!

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