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Bike-City Dresden: Ein Eldorado für Biker

Die Elbe begeistert nicht nur die Hamburger, auch die Dresdner lieben diesen Fluss. Er schlängelt sich mitten durch die Stadt, die aufgrund ihrer wunderschönen Architektur und herausragenden Kunstsammlungen auch „Elbflorenz“ genannt wird. Doch nicht nur optisch und kulturell ist die sächsische Metropole eine Augenweide. Direkt am Stadtzentrum, förmlich einen Steinwurf von der Semperoper, dem Zwinger und der Frauenkirche entfernt, ziehen sich Trails durch ein Waldgebiet, die das Herz eines jeden Mountainbikers höher schlagen lassen. Dresdner Heide heißt der 6133 Hektar große Spielplatz für Zweirad-Fans. Aber auch direkt an der Elbe bieten sich schöne Touren, und auch Slopestyler können sich in Sachsens Landeshauptstadt austoben. 

Schön und rasant ist die Heide

Mit 384 Metern stellt der Triebenberg die höchste Erhebung von Dresden dar. Ein wenig markanter Hügel im Schönfelder Hochland, knapp 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Gerade einmal 281 Meter misst der Dachsenberg in der Dresdner Heide, direkt am Stadtzentrum der sächsischen Metropole gelegen. Doch rund um diese Erhebung trifft sich Dresdens Mountainbike-Szene. Denn das Waldgebiet hat sehr reizvolle Singletrails zu bieten – mit lustigen Namen wie „Kuhschwanz“, „Pfeilhaus“, „Steingründchen“, „Rennsteigabfahrt“ oder „Sieben-Brücken-Weg“: Schmale, anspruchsvolle und rasante Trails mit Sprüngen, Steilkurven und Wurzelpassagen, die einfach Spaß machen.

Ein guter Startpunkt ist das Forsthaus in Bühlau – nicht weit von der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 11 entfernt. Aber auch vom Fischhaus (Fischhausstraße) oder der Sankt Martin Kirche (Stauffenbergallee) kann man perfekt in Dresdens Bikepark starten. Allerdings: Das Naherholungsgebiet der Stadt wird nicht nur von Mountainbikern genutzt. Wer mit seinem geländetauglichen Drahtesel durch die Landschaft galoppiert, sollte jederzeit mit Wanderern rechnen und Rücksicht nehmen. Die Trails gehen oft sehr unauffällig und leicht versteckt von den breiten Forstwegen ab. Bei der Dresdner Heide handelt es sich übrigens nicht um eine Heidelandschaft im klassischen Sinn. In Sachsen und Brandenburg werden auch zusammenhängende Wälder als Heide bezeichnet. So ist der Sandboden trocken und überwiegend fest, der Wald ist nicht sehr dicht, sondern eher offen. Schöne und etwas ruhigere Tourenziele sind der Silbersee und der Wasserfall der Prießnitz im nördlichen Teil.

Anspruch: Anfänger bis Profi

Spaßfaktor: Einfach grenzenlos!

Kilometer: Ob kurz oder lang – alles ist möglich

 

Blaues Wunder für urbane Bergziegen

So nah die Dresdner Heide auch ist, man kann auch unmittelbar in Dresden mit seinem Mountainbike Gas geben. Ein zentraler Ausgangpunkt: der Goldene Reiter auf dem Neustädter Markt. Von dort sind es nur ein paar Meter bis zur Elbe. Flussaufwärts wie -abwärts kann man dort an der Elbe das sehr flache Terrain der Uferwiesen entdecken – ganz gut zum Aufwärmen und Einrollen. Ab dem „Blauen Wunder“, so wird die Loschwitzer Brücke im Volksmund bezeichnet, kommen urbane Bergziegen auf ihre Kosten. Denn hier verläuft der Elbhang, an dem nicht nur prunkvolle Villen stehen, sondern über den sich auch viele kleine Straßen und Wege ziehen: Treppenpassagen, steile Anstiege und traumhafte Ausblicke über die Elbflorenz inklusive! Früher lagen Weinberge an diesen Hängen, heute kann man hier Richtung Bühlau, Rochwitz und Wachwitz radeln, immer wieder kleine Waldstücke durchqueren und Dresden von seiner grünen Seite kennenlernen. Die Wachbergschänke beim Fernsehturm ist ein guter Pausenfüller und Erfrischer. 

Anspruch: leicht und lustig

Kilometer: Kann jeder frei gestalten.

Spaßfaktor: Die Ausblicke sind der Hammer!

 

Frei und fröhlich slopestylen

Dresden hat wirklich für jeden Biker etwas zu bieten. Wer mehr auf Tricksen und Springen steht, der kann in der Lingnerallee abheben. Der Skatepark inmitten der Altstadt verfügt über eine Quarterpipe, Rampen und Rails – man sollte nur nicht den Skateboardern in die Quere kommen. In Gorbitz, einem Stadtviertel am westlichen Rand von Dresden, sorgen eine Miniramp, Quarterpipe und Funbox für unbeschwertes Slopestyle-Vergnügen. Der kleine Park befindet sich in der Nähe des Gorbitz-Centers und ist nicht zu verfehlen.  

Anspruch: Nur etwas für echte Slopestyler.

Kilometer: Spielen keine Rolle.

Spaßfaktor: groß

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